Open Source hat keinen Vertragspartner

Sie nutzen Open-Source-Software in Ihren Produkten und Systemen. Sie sind dafür regulatorisch verantwortlich. Aber Sie haben keinen Vertragspartner, der diese Verantwortung mit Ihnen teilt. Das ist das Delegations-Paradoxon der digitalen Lieferkette.

Das Problem

In einer klassischen Lieferkette funktioniert Verantwortung durch Verträge: Sie vereinbaren mit Ihrem Zulieferer Qualitätsstandards, Reaktionszeiten, Haftungsregelungen und Eskalationswege. Wenn etwas schiefgeht, haben Sie einen Ansprechpartner und eine vertragliche Grundlage.

Bei Open Source existiert nichts davon:

Gleichzeitig tragen Sie die volle Verantwortung. Die EU-Gesetzgebung macht hier keine Ausnahme für Open Source.

Was sagen die Gesetze?

Die Verantwortung ist nicht delegierbar. Nicht an die IT-Abteilung, nicht an einen Dienstleister und schon gar nicht an einen Maintainer, der keine Verpflichtung Ihnen gegenüber hat.

Das Delegations-Paradoxon

Vorstände und Geschäftsführer stehen vor einer Situation, die es in klassischen Lieferketten nicht gibt:

Das Ergebnis: eine persönliche Haftung für einen Zustand, den Sie nicht überblicken und nicht durch Verträge absichern können. D&O-Versicherungen decken Gesetzesverstöße typischerweise nicht ab - die Lücke bleibt bei Ihnen.

Was bedeutet das für Sie?

Sie brauchen einen strukturierten Gegenpart für Ihre Open-Source-Lieferkette. Nicht jemanden, der Ihnen die Verantwortung abnimmt - das ist regulatorisch unmöglich. Sondern jemanden, der die Lücke zwischen "volle Verantwortung" und "null Einfluss" schließt: mit dokumentierten Prozessen, messbaren Ergebnissen und prüffähigen Nachweisen.

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